Informationen

Meine Fotoausrüstung

Kamera:

Nikon D500
Nikon D810
Objektive: Nikon AF-S VR 4,0/500 mm
Nikon AF-S VR 2,0/200 mm
Nikon AF-S 70-300 mm
Nikon 50 mm
Konverter Nikon 1,4 und 1,7
Stative: Gitzo GT3542LS mit Acratech Head 
Panther Carbon mit Wimberley Head
Bohnensack
Zubehör: Novoflex, Really Right Stuff
Tarnung: Mobiles Einpersonen-Tarnzelt (ca. 2 kg)
Tarnumhang
Tarnzelt Ameristep
Hocker: Der perfekte Walkstool (sinkt nicht ein, trägt gut)

Zur Tarnung: Ist oft notwendig. Die Alternative zum Tarnzelt: Unterstand im Gebüsch bauen, Gesichtsmaske, Handschuhe, dunkle Kleidung.Die beste mobile Tarnung: Das Auto.

Meine Objektive sind in Neopren gehüllt, nicht wegen der Tarnung sondern wegen Haptik, Staubschutz und im Winter bleiben die Hände wärmer. Nachteil im Regen: Wird nass und muss danach zum Trocknen des Objektives "ausgezogen" werden.


Der Transport

Zu Fuß unterwegs sein ist mir das liebste: Stativ in der einen Hand, in der anderen Kamera mit angesetzter Festbrennweite. Konverter in der Jackentasche. Und los.

Wenn nicht gerade mit dem Auto als Tarnversteck unterwegs, endet bei mir jedes weiter entfernte Fotoziel unweigerlich beim Packen des Fotorucksackes.

Der ist so individuell wie sein Inhalt und die Trageansprüche. Wenn ich Tagestouren im Gebirge mache mit weit über 20kg, muß das Gewicht gut verteilt sein und ich brauche ein solides Tragegestell. Mein Favorit ist Lowepro. Ich nutze gerne den Lowepro Lenstrekker, per Sliplock vergrößern kleinere Köcher aussen angehängt das Packvolumen. Wenn zusätzlich noch Outdoor-Equipment mit muss, packe ich meine Fotoausrüstung in einen maßgeschneiderten Innenköcher von Erhard König Photobags - und der findet mit Stativ, Trinkblase, Verpflegung, Ersatz- und Regenkleidung Platz in einem 65L-Alpinrucksack von Lowepro. So bleibe ich bei Kletterei im Gleichgewicht.

Tipp: Die Ausrüstung mitnehmen zum Rucksackanbieter und dort Probepacken. Bitte hierzu die Wanderschuhe nicht vergessen! Nur so stimmt die Gesamtstatik und man merkt, ob das Tragegestell richtig sitzt.

Wenn ich mit schwerem Gepäck unterwegs bin, dann übrigens nie ohne die Unterstützung meiner Wanderstöcke von Leki. Sie entlasten Beine und Rücken und geben Trittsicherheit im Gelände.

Auf Flügen geht meine Fotoausrüstung mit an Bord ins Handgepäck in einem Pro-Roller-Lite 250 AW von Lowepro.

Unverzichtbar für weite Strecken zu Fuß ist für mich der Eckla Beach Rolly. Es gibt ihn in diversen Ausführungen. Für mich wichtig: Das Sonnendach (wird in Kombination mit einem Tarnnetz zu einem nutzbaren Ansitz). Mit ihm lässt sich auch eine größere Ausrüstung gut und bequem transportieren.


Meine Schuhe:

Meindl Air Revolution: Guter Halt und extreme Bequemlichkeit im knöchelhohen Wanderschuh mit tollem Temperaturausgleich. Noch dazu ist er atmungsaktiv und wasserdicht!

Meindl Pioneer Stiefel: Sagenhaft wenns heiß ist und der Fuß/das Bein Schutz braucht (zB. in Afrika). All day long kühl.

Gummistiefel von Kamik Hunter, gefüttert und warm. Hilft sehr beim Ansitz wenn die Füsse stundenlang im Wasser stehen.

Kamik Cody: Der wärmste aller Schuhe, allerdings auch der schwerste mit über 2 kg pro Paar. Hilft im Winter bei tiefen Minusgraden enorm.

Insektenschutz:

Vorab: Alle Repellants müssen gründlich von den Händen abgewaschen werden, der Kontakt mit Kamerabody und Objektiv kann für diese zerstörerisch sein!

Autan hilft nur in Deutschland/Österreich/Europa. NoBite und alle über 50%haltigen DEET-Lotionen/Sprays sind afrikatauglich. antibrumm habe ich noch nicht getestet, soll aber auch ordentlich sein. An schwedischen Sommerabenden würde ich keine Experimente machen, sondern lange Kleidung mit Hut, Insektenschleier bis auf die Schultern und Handschuhe tragen. Wem die süßen Biester einmal im Ansitz in die Ohren gegangen sind...


Kleidung:

Generell habe ich mit mehreren Kleidungsschichten die besten Erfahrungen gemacht. Der Zwiebellook passt sich besonders beim Wechsel von anstrengenden Strecken und langem bewegungslosen Ausharren beim Fotografieren prima an.

Fotohandschuhe:

Nichts habe ich sooft gekauft und wieder verworfen. Die perfekten Fotohandschuhe müssen erst noch geboren werden... Die Thinsulate Strickhandschuhe von Lowepro gibt es leider nicht mehr.


Wäsche
von Icebreaker, den neuseeländischen Merino-Spezialisten.

Hält die Haut trocken, transportiert Feuchtigkeit an die nächste Kleiderschicht ab. Gerade auch im Sommer!


Stichfeste
leichte Bekleidung zB. von Nosilife schützt doppelt vor Stichen, Hitze und Sonnenbrand. In Afrika unter Extrembedingungen getestet und für gut befunden!


Regen/Wind/Wetter
: Eine Hardshelljacke (von Bergans) mit einer Weste darunter. Leider teuer, aber das Geld wert. Billige Anschaffungen scheitern beim ersten Guss im Fjell.


Kälte:
Fleecepullover und -Westen. Themowanderhosen mit langer Unterwäsche.


Hosen:
Haglöffs und Fjällräven. Die machen wirklich alles mit.


Jacken:
Ich habe von extrem warm (Fjällräven Daunenparka) bis zur Regenjacke (Bergans) alle Anforderungen mit verschiedenen Jacken abgedeckt. Die Mittelschicht zwischen Jacke und Fleece ist wichtig, ich habe eine Weste und eine Langarmjacke im Wechsel. Genereller Tipp: Niemals eine kurze Hardshelljacke nehmen: Was beim Wandern chic sein kann ist für die Fotografie nicht tauglich. Aufs Packmaß achten.


Meine Favoriten:
Bergans, Fjällräven, Haglöffs, Chevalier. Alle Nordländer. Unter rauhen Bedingungen Outdoor getestet und wirklich bei jedem Wetter draussen zuhause, nicht nur in der Werbung.

brittabauer